Zahlreiche kleinere und größere Videoprojekte haben mich im Laufe meines Lebens in ihren Bann gezogen. Einige haben nur persönlichen Erinnerungswert, andere (hier verlinkte) sind hoffentlich noch dem ein oder anderen von Nutzen.

Die inoffizielle Grundvorlesung (WIP)

Die inoffizielle Biochemie-Vorlesung richtet sich an alle interessierten Zuhörer, die schon immer ganz genau verstehen wollten, wie die Zahnräder des Lebens ineinander greifen. Die einzelnen Teilvideos werden von mir als Privatperson (mangels Hobbys) nach und nach gefilmt und auf Youtube verfügbar gemacht. Als Vorbild dient eine echte Vorlesung aus dem Medizinstudium, die aber aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich verfügbar ist. Ich hoffe, dass ich in einer Zeit von Fake News und Desinformation dazu beitragen kann, wieder ein bisschen für die Wissenschaft zu begeistern und die Fülle von Wissen, die uns machmal erschlägt, (be-) greifbar zu machen.

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JoVE Video Article (2019)

Die transepitheliale/-endotheliale elektrische Impedanz (TEER) wird seit den 1980 Jahren genutzt, um Konfluenz und Permeabilität von Zellbarrieren zu bestimmen. Spezielle Elektroden messen den Wechselstromwiderstand zwischen dem oberen und unteren Kompartiment eines transwell Filtereinsatzes, auf dem zelluläre Monolayer ausgesät werden. Die Filtermembran imitiert die Basallamina und ermöglicht eine Zelladhäsion und -polarisation. Durch die Ausbildung von tight junctions entsteht eine Barriere, die je nach verwendeter Zelllinie als Modell für Blut-Hirn- oder Blut-Liquor-Schranken dienen kann. TEER-Messgeräte sind von verschiedenen Herstellern erhältlich. Allerdings können die anfallenden Kosten durch den Eigenbau eines solchen Geräts beträchtlich gesenkt werden. Werden programmierbare Mikrocontroller als Basis genutzt, kann das Anwendungsgebiet bei Bedarf leicht erweitert werden (z.B. zur Durchführung von Impedanzspektroskopien oder zur Leitfähigkeitsmessung).

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Schulprojekt (1999)

Im Seminarkurs "Gentechnik und Ethik" (gymnasiale Oberstufe 1998/99) gestalteten Eberhard Kurz und Stefan Mogk einen 45-minütigen computeranimierten Videofilm zum Thema "Die Gentechnik im Kampf gegen AIDS". Hier wird der Aufbau der HI-Viren erläutert, die Funktion der wichtigsten Gene beschrieben und erklärt, welche therapeutischen Angriffspunkte zum damaligen Zeitpunkt denkbar erschienen. Heute muss ich eingestehen, dass der Film kleinere Fehler in Sachen Biologie (die ich in der Oberstufe abgewählt hatte) enthält. Dennoch schaue ich ihn immer noch gerne an und möchte ihn auch weiter öffentlich zugängig machen.

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